Helmut sorgt für flexible Workflows und Transparenz bei der Asset-Nutzung
Mit Unterstützung von Vocas hat Omroep Brabant seine Videoproduktionsumgebung modernisiert und ist von Avid auf Adobe Premiere Pro in Kombination mit Helmut4 umgestiegen. Für den größten regionalen Rundfunkanbieter der Niederlande war dies kein rein technischer Austausch, sondern eine strategische Entscheidung.
Als Digital-First-Organisation produziert Omroep Brabant primär für Online-Kanäle, während Radio und TV als interne Abnehmer fungieren. Das erfordert einen flexiblen, plattformorientierten Workflow, in dem Inhalte einfach zwischen Teams, Formaten und Kanälen ausgetauscht werden können. Genau hier stieß die bisherige Umgebung zunehmend an ihre Grenzen.
Der Anlass für den Wechsel war zweigeteilt. Einerseits gab es in der Redaktion bereits seit Längerem eine wachsende Nachfrage nach der Arbeit mit Adobe-Produkten. Eine neue Generation von Redakteuren und Journalisten wird in der Ausbildung mit der Creative Cloud Suite geschult, wodurch Adobe Premiere Pro für viele neue Kolleginnen und Kollegen eine logische und vertraute Arbeitsumgebung ist. Andererseits passte die bestehende Avid-Umgebung immer weniger zu den heutigen Produktionsanforderungen, insbesondere bei Multi-Format-Workflows in nativen Auflösungen.
Einschränkung
Omroep Brabant arbeitete mehr als zehn Jahre mit Avid Interplay und Media Composer. Die Plattform lief stabil und bot starke Funktionen für das Medienmanagement. Gleichzeitig war die Organisation jedoch an das interne Hausformat XDCAM HD in 16:9 gebunden. Für vertikale Produktionen mussten Redakteure mit Crops und Overlays in der Timeline arbeiten, um überhaupt zuverlässig sehen zu können, was sie erstellten. Hinzu kam, dass das alte Setup auf eine Bildhöhe von 1080 Pixeln begrenzt war. Für eine Organisation, die täglich für unterschiedliche Plattformen und Bildformate produziert, wurde dies zu einer immer größeren operativen Einschränkung.
Bei der Auswahl einer neuen Umgebung wollte Omroep Brabant ausdrücklich keine Abstriche bei der Kontrolle machen, die man aus Avid Interplay gewohnt war. Es war essenziell, dass alle Medien innerhalb von Projekten und Timelines weiterhin sauber verwaltet werden konnten. Die neue Umgebung musste mindestens erfassen können, wo Medien verwendet werden, von wem und in welchem Kontext. Darüber hinaus musste sie automatisiertes Medienmanagement unterstützen.
Projektmanagement
Aus diesem Grund wurde eine Projektgruppe zusammengestellt, um den Übergang aus dem Avid-Ökosystem heraus zu gestalten und den Adobe-basierten Produktionsworkflow zu standardisieren. Im Rahmen dieses Prozesses wurden verschiedene PAM- und MAM-Lösungen geprüft. Wichtige Anforderungen waren ein starkes Projektmanagement für kollaborative Produktionen, Asset-Tracking auf Projektebene, Unterstützung eines Digital-First-Modells mit intensivem Austausch von Projekten und Medien, Integration in das bestehende Dalet Galaxy 4 MAM sowie umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten.
Über Vocas kam Omroep Brabant mit Helmut4 in Kontakt. Anschließend folgte gemeinsam mit MoovIT ein umfassender Proof of Concept, in dem Helmut4 an der konkreten Praxis von Omroep Brabant gemessen wurde. Auf Basis dieser Ergebnisse wurde entschieden, Helmut4 als neue Production-Asset-Management-Ebene innerhalb der Videoproduktionsplattform zu implementieren.
Mit Helmut4 erhielt Omroep Brabant eine zentrale Umgebung für Projekt- und Asset-Management, passend zu einer Organisation, in der Produktionen nicht mehr einem einzelnen Editor „gehören“, sondern zwischen Redaktionen und Abteilungen geteilt werden. Insbesondere in Kombination mit Cosmo, einem Bestandteil von Helmut, ermöglicht Helmut4, Timelines einfach zu übernehmen und für andere Plattformen umzuwandeln. Damit unterstützt das System die Online-First-Strategie unmittelbar im operativen Alltag.
Zuverlässigkeit
Ein zweiter großer Mehrwert liegt in der Automatisierung. Während früher viele Arbeitsschritte im Medienmanagement manuell ausgeführt wurden, kann Omroep Brabant mit Helmut4 Workflows nun selbst aufbauen und auf die Anforderungen jeder Abteilung zuschneiden. Dies geschieht bereits innerhalb von Adobe Premiere Pro und wird später weiter auf After Effects und Audition ausgeweitet. Die Organisation automatisiert unter anderem Tagging, Archivierung und weitere Formen des Medienmanagements. Dadurch werden manuelle Schritte reduziert und die operative Zuverlässigkeit steigt.
Auch innerhalb von Premiere wurde stark auf Standardisierung gesetzt. Editoren melden sich über Active Directory an, sodass Rechte und Einstellungen zentral verwaltet werden können. In Premiere arbeiten sie mit vordefinierten Templates, in denen die korrekten Timeline-Einstellungen, Grafiken und Exporte bereits eingerichtet sind. Motion Graphic Templates werden über Helmut4 pro Produktion bereitgestellt, und auch Exportziele sowie Media-Encoder-Einstellungen sind vorab definiert. In der Praxis bringt das unmittelbar Zeitgewinn: Anwender verfügen schneller über die richtigen Elemente für ihren Schnitt, machen weniger Fehler und liefern konsistentere Endprodukte.
Flexibilität
Was dieses Setup wirklich unterscheidet, ist die Unterstützung von Multi-Format-Workflows in nativen Auflösungen. Vom ersten Tag an wurde die Umgebung so eingerichtet, dass innerhalb eines Projekts in mehreren Formaten gearbeitet werden kann. Zusätzlich wurde ein 4K-Proxy-Workflow zwischen Vantage, Dalet und Helmut4 aufgebaut. Dadurch können beispielsweise vertikale Videos in der höchstmöglichen Qualität produziert werden, während Redakteure in Premiere weiterhin die Freiheit behalten, unterschiedliche Ausschnitte innerhalb von Shots zu erstellen. Außerdem ist der Prozess vom Ingest bis zum Endprodukt nun vollständig progressiv ausgelegt, während früher am Ende häufig doch noch ein interlaced Codec zum Einsatz kam, was zu Qualitätsverlusten führte.
Die Integration mit Dalet Galaxy 4 war dabei eine klare Pflichtanforderung. Omroep Brabant hatte entschieden, zunächst ein neues PAM anzuschaffen und erst danach, in einem separaten Projekt im Jahr 2026, die MAM-Landschaft erneut zu bewerten. Genau deshalb musste Helmut4 nahtlos an die bestehende Dalet-Umgebung angebunden werden. Über Middleware wurde Helmut4 mit Dalet Galaxy gekoppelt, sodass Produktions- und Projektworkflows sauber ineinandergreifen und sichtbar wird, welche Medien innerhalb von Projekten noch in Verwendung sind. Das gibt sowohl in Helmut4 als auch in Dalet besseren Einblick, was erhalten bleiben muss und wo automatisiert bereinigt werden kann.
Akzeptanz
Der Wechsel brachte selbstverständlich auch Risiken mit sich. Technisch erwies sich die Implementierung als gut beherrschbar, da im Vorfeld klar definiert war, was die neue Umgebung leisten musste, und weil sie parallel zur bestehenden Avid-Umgebung aufgebaut werden konnte. Die größte Herausforderung lag letztlich nicht in der Technik, sondern in der Akzeptanz. Nicht alle Kolleginnen und Kollegen hatten zuvor mit Adobe gearbeitet. Ein internes Team setzte deshalb über mehrere Wochen intensiv auf Schulung und Begleitung. Dieser Ansatz erwies sich als erfolgreich: Auch Mitarbeitende, die den Wechsel zunächst mit Zurückhaltung betrachteten, standen der neuen Arbeitsweise am Ende positiv gegenüber. Mit der neuen Umgebung verfügt Omroep Brabant nun über eine Produktionsplattform, die deutlich besser zur Realität moderner Content-Produktion passt.
Ein hybrides Cloud-Setup in der American-Football-Liga (Success Story by HelmutUS)
Erfahrt, wie die Philadelphia Eagles mit Helmut4 ihre Projektabläufe und die Sichtbarkeit redaktioneller Inhalte transformiert haben. Das American-Football-Team hat seine gesamte Medien- und Redaktionsinfrastruktur modernisiert – und Helmut4 war die Orchestrierungs-Ebene, die dies möglich gemacht hat. Eine Hybrid-Cloud-Konfiguration rund um Adobe Premiere Pro, Mimir und Helmut4 sorgte für Transparenz auf Projektebene über mehr als 500 TB aktiven Speicherplatzes, beseitigte „Shadow“-Projektordner und ermöglichte die parallele Durchführung von Ingest und Bereitstellung, sodass die Teams in Echtzeit veröffentlichen konnten.
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Highlights of release 4.11
We’ve expanded Helmut4 with powerful new features, fixes, and optimized logic—delivering more stability, control, and efficiency to your workflows.
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HK Tasks: Added a search field for easier navigation
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Web Upload: Jobs can now be canceled mid-process
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AD Tasks: Cron jobs now show correct status indicators
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File Replace Content: New option for literal replacements
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File Support: .jfif registered as IMAGE MIME type
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Security: Introduced an encrypted variable store
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Imported Assets: CO panel now includes metadata & proxy path
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Premiere Pro: Adopted DVA Cache node and updated Premiere Path Settings for CC25
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VidiCore: Create Collection returns parent/child IDs; Import File Into New Item reworked
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Project File Upload, Stratus Transfer, and 7-Zip Extract nodes stabilized
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Resolved issues with 7-Zip Extract, Helmut Confirm, Premiere Confirm, and JavaScript nodes
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Fixed UI bugs with metadata display, multiselect commas, project imports, resizing, and dark UI with Okta
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Restored USER_GLOBAL connection after login
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Dashboard filtering, FX/groups “All” switch, and Medialoopster Test button now work as expected
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Fixed issues with SRT path handling, Linux client copy errors, and ProTools project imports
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AD user logins now correctly update in the FX dashboard
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Cosmo panel Back button remembers last page; iFrame metadata sizing reworked
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Watchfolder scanning and Web Upload CPU usage optimized
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Updated logic for AME job handling, HTTP/XML parsing, and backend/frontend user sync
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“Send Message” options refined; stream duplication retains triggers
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Adopted DVA Cache node for latest Adobe Premiere Pro updates
Workflowautomatisierung mit Helmut beim rbb
Ein Flagshipcase zum Technik- und Kulturwandel in der Postpoduktion beim rbb in enger Zusammenarbeit mit Patrick Westphal-Techen und Carl Förster, rbb, sowie Niklas Eckstein, Chefredakteur mebucom, der das Video-Interview mit den beiden Experten geführt hat.
Die Postproduktion im Rundfunk Berlin-Brandenburg steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Adobe Premiere Pro ersetzt das bisherige Doppelsystem als zentrale Schnittlösung – ergänzt durch das Workflow-Management-Tool Helmut von MoovIT. Damit geht ein organisatorischer und technischer Umbau einher, der die Arbeitsweise im Sender spürbar verändert.
MoovIT präsentiert ‚Media Fast Track‘ auf der IBC 2025
Neue Cosmo-Applikation in helmut.cloud & Helmut4 jetzt mit fertiger Avid Pro Tools-Integration
Gemeinsam mit seinen Partnern Netorium und Hiscale lädt MoovIT die Besucher am Stand 1.D07 ein, seine Software und Services zur Vereinfachung und Beschleunigung von Video-Workflows zu entdecken. MoovIT wird auch Helmut4 vorstellen, die Flagship-Software für Projektmanagement und Automatisierung in großen Videoumgebungen, die jetzt eine neue Integration mit Avid Pro Tools bietet. Diese Integration rationalisiert Audio-Workflows in der Postproduktion und ermöglicht es Editoren und Toningenieuren, nahtlos zusammenzuarbeiten und Projekte in jeder Art von Produktionsinfrastruktur zu verwalten.
IBC24: MoovIT stellt neue Avid-Integrationen für Helmut4 vor
CEO Rafael Hutter im Interview mit film-tv-video.
Das Helmut4 Projektmanagementsystem für Adobe Premiere und After Effects bietet jetzt auch eine Avid Pro Tools-Integration für eine verbesserte Audionachbearbeitung. Rafael Hutter von MoovIT stellt den Workflow vor.