Neue Integrationen bzw. Deploy-Option: DaVinci Resolve, Adobe Productions & Kubernetes

25.09.2026

Helmut4 erweitert sich um DaVinci Resolve, Adobe Productions und Kubernetes-Support

Auf der IBC 2026 haben wir einen ersten Einblick in die nächste Entwicklungsstufe von Helmut4 gegeben. Im Mittelpunkt steht dabei mehr Flexibilität – bei den eingesetzten Kreativtools, der Projektstruktur und der zugrunde liegenden IT-Infrastruktur.

Drei Weiterentwicklungen stehen dabei besonders im Fokus: die Integration von DaVinci Resolve, die Unterstützung von Adobe Productions und das Deployment über Kubernetes.

Alle drei zahlen auf dieselbe übergeordnete Entwicklung ein: Helmut4 wird als verbindende Ebene für professionelle Postproduktionsumgebungen weiter ausgebaut.

DaVinci Resolve Integration

Helmut4 ist bereits eng mit Adobe Premiere Pro, After Effects und Audition verbunden und unterstützt zudem Avid Pro Tools.

Mit der kommenden DaVinci Resolve Integration wird Helmut4 künftig noch mehr professionelle Editing-Umgebungen miteinander verbinden können.

Das Ziel ist dabei nicht, bestehende Kreativtools zu ersetzen. Vielmehr soll Helmut4 die übergreifende Workflow-Ebene bilden, über die Projektmanagement, Automatisierung und Orchestrierung unabhängig von der jeweils eingesetzten Editing-Anwendung organisiert werden können.

Gerade für Postproduktionsumgebungen, in denen unterschiedliche Tools parallel zum Einsatz kommen, entstehen dadurch neue Möglichkeiten: Der Workflow richtet sich stärker nach dem Produktionsprozess – und weniger nach einer einzelnen Editing-Anwendung.

Unterstützung für Adobe Productions

Auch innerhalb der Adobe-Welt wird die Integration weiter ausgebaut. Künftig unterstützt Helmut4 Adobe Productions.

Adobe Productions ermöglicht es, größere Premiere-Pro-Umgebungen strukturiert zu organisieren und Projekte in einer gemeinsamen Produktionsstruktur zu verwalten. Mit der Integration kann Helmut4 künftig noch enger an diese Arbeitsweise angebunden werden.

Projektstrukturen, Automatisierungen und die Orchestrierung über Helmut4 können so mit Adobe-Productions-basierten Workflows zusammenspielen.

Gerade für Teams mit umfangreichen Produktionen und komplexeren Projektstrukturen entsteht damit eine weitere Möglichkeit, kreative Workflows mit zentralem Prozessmanagement zu verbinden.

Kubernetes als zusätzliche Deployment-Option

Die dritte Neuerung setzt nicht bei den Editing-Anwendungen an, sondern bei der Infrastruktur.

Neben Docker und Docker Swarm wird Helmut4 künftig auch die Bereitstellung von Backend und Client auf Kubernetes-Clustern unterstützen.

Damit erhalten Unternehmen eine zusätzliche Möglichkeit, Helmut4 in moderne, skalierbare IT- und Cloud-Infrastrukturen zu integrieren.

Insbesondere für größere oder stärker verteilte Umgebungen schafft Kubernetes zusätzliche Flexibilität bei der Gestaltung der Deployment-Architektur und beim Betrieb der Plattform.

Damit erweitert Helmut4 nicht nur seine technischen Deployment-Optionen, sondern auch die Bandbreite der Infrastrukturen, in denen die Plattform eingesetzt werden kann.

Eine gemeinsame Richtung: mehr Flexibilität im gesamten Workflow

Auch wenn die drei Weiterentwicklungen unterschiedliche Bereiche betreffen, folgen sie demselben Prinzip.

Helmut4 entwickelt sich weiter zu einer Plattform, die Kreativtools, Projektmanagement, Workflow-Automatisierung, Orchestrierung und moderne IT-Infrastrukturen miteinander verbindet.

Ziel ist es, Media-Teams mehr Freiheit bei der Gestaltung ihrer Produktionsarchitektur zu geben, ohne dabei auf eine zentrale Workflow-Logik verzichten zu müssen.

Mehr Kreativtools. Eine verbindende Ebene. Mehr Möglichkeiten beim Deployment.